Der Verband

Verbandsgemeinden

Großenhain

18.814 Einwohner mit den Gemarkungen

Großenhain, Naundorf, Mülbitz, Kleinraschütz, Großraschütz, Wildenhain, Kleinthiemig, Walda, Bauda Zschieschen, Skassa, Zschauitz, Weßnitz, Rostig, Folbern

(Stand 31.12.2016)

Priestewitz

3.210 Einwohner mit den Gemarkungen

Priestewitz, Blattersleben, Porschütz, Gävernitz, Kottewitz, Stauda, Kmehlen, Laubach, Strießen, Medessen, Zottewitz, Lenz, Dallwitz, Böhla, Nauleis, Altleis, Geißlitz, Baßlitz

(Stand 31.12.2016)

Verbandschronik

Die Stadt Großenhain und die damaligen Gemeinden Kmehlen mit dem Ortsteil Gävernitz, Priestewitz, Blattersleben, Skassa, Strießen, Weßnitz, Zschauitz und Goltzscha beschlossen im April 1992 die Gründung eines Abwasserzweckverbandes. Wirksam wurde die Gründung nach der Genehmigung und Veröffentlichung des Verbandsstatus im Februar 1993.

Der Verband ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts ein Teilzweckverband - das bedeutet, bei den Verbandsgemeinden verbleibt die Ortsnetzerschließung und -betreibung sowie die Hoheit der Gebühren- und Beitragserhebung. Im Verbandsstatut ist der damalige Schwerpunkt erkennbar, der sich auch im Namen des Zweckverbandes wiederfindet: das Hauptanliegen - der Bau eines zentralen Klärwerks in Großenhain.

Die Ortsteile Wildenhain, Walda, Bauda und Kleinthiemig der Gemeinde Wildenhain werden im Jahr 1994 aufgenommen. Der Ortsteil Goltzscha verlässt den Verband.

In den nachfolgenden Jahren erweiterte der Verband sein Aufgabenspektrum. Es wurden zentrale und dezentrale Abwasseranlagen gebaut.

Das Abwasserbeseitigungskonzept sah den Bau von Kläranlagen, Pumpwerken, Druckleitungen, Staukanälen und einem Regenrückhaltebecken vor. Gebiete, die dauerhaft über Kleinkläranlagen zu entsorgen sind wurden ausgewiesen.

Im Jahre 2002 wurden die Ortsteile Nauleis, Altleis, Baßlitz, Böhla, Lenz, Dallwitz und Geißlitz der Gemeinde Priestewitz in den Abwasserzweckverband "Gemeinschaftskläranlage Großenhain" aufgenommen. Damit sind alle Ortsteile der Verbandsgemeinden Großenhain, Priestewitz und Wildenhain bis auf den Ortsteil Colmnitz Verbandsmitglieder.

Im Jahr 2005 wird die Betriebsführung der Kanalnetze der Verbandsgemeinden vertraglich dem Abwasserzweckverband übertragen. Damit wird die Betriebsführung aller Abwasseranlagen einschließlich der notwendigen Spezialtechnik im Verbandsgebiet gebündelt.

Die Organe des Verbandes sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsitzende. Von 1994 bis 2015 war Herr Burkhard Müller Oberbürgermeister und Verbandsvorsitzender des Abwasserzweckverbandes. Seit Oktober 2015 ist Herr Dr. Sven Mißbach Oberbürgermeister von Großenhain und Verbandsvorsitzender.