Erschließungskonzept

Gemeinschaftskläranlage

Grundriss Kläranlage
Grundriss der Kläranlage

Bauabschnitte

1997

Inbetriebnahme des 1. Bauabschnittes für 28.000 Einwohnerwerte mit dem Ziel des biologischen Abbaus des Kohlenstoffs im Abwasser
Grenzwert: CSB = 90 mg/l

2000

Erweiterung durch den 2. Bauabschnitt für 28.000 Einwohnerwerte: eine chemische Fällung eliminiert den Nährstoff Phosphor
Grenzwert: Pges = 2 mg/l

2001

Optimierung der Regelung durch intelligente Steuermodule: weitgehender Abbau des Nährstoffs Stickstoff
Grenzwert: Nges = 14 mg/l

2004

Erweiterung der Gemeinschaftskläranlage Großenhain um den 3. Bauabschnitt bedingt durch die Überleitung des Abwassers der Tierkörperbeseitigungsanlage Lenz: 35.000 Einwohnerwerte, weitgehende Eliminierung von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor
Grenzwert: CSB = 60 mg/l

2007

Einbau einer Elektrophosphatfällung: der Nährstoff Phosphor kann nochmals um 20 % gesenkt werden.
Grenzwert: Pges = 1,6 mg/l

2015/2016

Sanierung der Einlaufhalle und Erneuerung der maschinentechnischen Ausrüstung
 

Zahlen und Fakten

Lageplan Gemeinschaftskläranlage Großenhain
Hydraulisches Fließschema
Abwasser

Für 28.000 Einwohner und Einwohnergleichwerte aus Industrie und Gewerbe entsorgt der Verband das Abwasser.

Trinkwasser

Durchschnittlich 80 Liter Trinkwasser werden pro Einwohner und Tag verbraucht, die als Abwasser anfallen.

Schmutz- und Regenwasser

1.600.000 m³ Schmutz- und Regenwasser werden aus dem Verbandsgebiet jährlich gereinigt.

Wo der zentrale Abwasseranschluss sich als unwirtschaftlich erweist, wird auf eine dezentrale Abwasserentsorgung über eine Kleinkläranlage orientiert.

Anlagen

1 zentrale Kläranlage
8 dezentrale Kläranlagen
1 Regenrückhaltebecken
1,5 km Stauraumkanal
23 Pumpwerke
40 km Druckleitungen

Ausbaukonzept

Bis 2015 wurden alle Ortsteile des Abwaserzweckverbandes abwassertechnisch erschlossen.

Fotogalerie